Gefährliche Kräuterdrogen

Gerade zu den Feierlichkeiten werden bei den Partys viele Rauschmittel verabreicht. Bewusst oder unbewusst bleibt dahingestellt. Jugendliche wissen nicht, was sie sich und ihrem Körper antun, wenn mal eben so nebenbei die Jagd nach dem Außerordentlichen mit illegalen Drogen wie Lava, Brazil Gold, Afterlive, Scooby Snax, Yama, Sazz, Zero, dnb oder immer wieder neue Sorten losgeht.

Schön verpackt und heutzutage über Online-Händler leicht erhältlich für 10 bis 40 Euro handelt es sich um gefährliche Kräutermischungen, die knapp am Betäubungsmittelgesetz vorbeigehen. Die Beschaffung dieser Kräuterdrogen ist noch viel einfacher: Der Briefträger bringt sie zu den Jugendlichen nach Hause, sie brauchen keinen illegalen Hinterhofbesuch zum Austausch mehr. Eines der neuesten lebensgefährlichen Kräuterdrogen ist Lava Red. Sie ersetzt quasi Spice und gleicht einem Cannabismix. Lava Red wird als Duftstoff, Räucherstoff, Kakteendünger oder Badesalz angeboten. Alle gefährlichen Kräuterdrogen haben eines gemeinsam: sie beinhalten lebensgefährliche Cannabinoide.

3 Gramm dieser Mischung in bunten Minitütchen können das Leben total auf den Kopf stellen. Von Kopfschmerz, Übelkeit, Paranoia, Koma bis hin zum Tod ist alles möglich. Und keiner kann sagen, was da an gefährlichen Kräuterdrogen in diesen Mischungen enthalten sind. Meist werden sie in abgelegenen Fabriken synthetisch hergestellt, oftmals sind es aber auch Rauschmittel zu Ritualen, die genauso gefährlich wirken. Auf der Party kann schnell mal etwas von dieser Substanz ins Glas gemischt werden, es gibt aber auch genauso viele Jugendliche, die in den Schulen untereinander das Zeug regelrecht genießen, bis zum Umfallen ist alles möglich, es ist ja immerhin etwas, das High macht.

Schützen Sie Ihre Kinder und Jugendlichen vor diesen gefährlichen Kräuterdrogen. Mit jeder Einnahme gefährden sie die Organe und Nervenzellen. Es kommen immer mehr Jugendliche gerade an Feiertagen in die Krankenhäuser, meist schon bewusstlos, einige allerdings auch kurz vor dem Tod. Jeder reagiert anders auf diese gefährlichen Drogen, doch das Herzrasen und der Zusammenbruch bleiben nicht aus. Die Gesellschaft ist nahezu machtlos gegen diese illegalen synthetischen Drogen, es werden jährlich immer mehr Jugendliche gezählt, die den besonderen Kick durch die gefährlichen Kräuterdrogen ausprobieren oder lebenslang an ihnen hängenbleiben.

Es sind legale Rauschmittel, auch Legal Highs genannt, die an dem Betäubungsmittelgesetz vorbeigehen und keiner weiß genau, was in diesen kleinen Tütchen drin ist. Spätestens bei der Obduktion stellt sich heraus, woran die Jugendlichen gestorben sind. Und dann ist es zu spät, selbst neue Gesetze, die dann greifen, werden von den Dealern längst in andere umgewandelt. Es geht gar nicht mehr oder nur geringfügig um Cannabis, Ecstasy, Koks oder dergleichen. Die synthetischen Drogen machen gefügig, high und süchtig ohne Ende. Es ist eine Achterbahnfahrt zum Himmel.

Wenn Sie glauben, dass Ihre Kinder irgendwie anders ticken seit der letzten Party oder nach der Schule aufgebracht nach Hause kommen, gehen Sie den Weg zum Suchtberater, bevor es zu spät ist. Die Suchtberater haben meist sehr gute und jahrelangen Erfahrungen, sodass Ihnen weitergeholfen werden kann. Viele Eltern haben Angst davor und schieben Verhaltensveränderungen auf die pubertäre Phase ihres Kindes, sie haben Furcht davor, dass ihr Kind sich vom Elternhaus entfernt, obwohl sie es gut meinen. Genau diese Angst hält sie davon ab, präventiv gegen die Drogen zu sorgen, lieber bangen viele Eltern um die nächste Party, den ungewollten Umgang des Kindes oder die illegalen Besorgungen. Schützen Sie sich und die Kinder/Jugendlichen bevor es zu spät ist.